Marketing Underground – Recap

Marketing Underground – Recap

Anfang Dezember sollte in Berlin etwas ganz Großes stattfinden: die Marketing Underground. Marco Janck von Sumago hatte schon eine ganze Zeit im Vorfeld – gut ein Jahr – die Werbetrommel für sein neues Event gerührt. Anfänglich war es auf zwei Tage ausgelegt: einen Tag Messe einen Tag Konferenz. Im Laufe der Zeit wurde aber einiges verändert, worüber Marco in seinem Wayne-Podcast auch mehr als ausführlich drüber berichtet hat. Long Story short: Am Ende blieb eine eintägige Convention, wo in der Arena Berlin in B-Treptow sowohl eine Ausstellung verschiedenster Anbieter als auch zwei Bühnen für Vorträge über den ganzen Tag verteilt, vorhanden waren.

Doch bevor es zu der eigentlichen Veranstaltung kam, hatte Ursula Martens von Wortkind noch am Vorabend zu einem kleinen, aber feinen Pizza-Essen geladen. So saßen wir dann zu sechst bei einem netten Italiener in der Nähe vom Alex und hatten ein paar gemütliche Stunden zusammen. Einige sind dann noch weiter zum Karaoke-Singen, organisiert von Jens Erlewein, gezogen. Ich habe mich wieder auf einen eScooter geschwungen und bin zurück zu meiner Unterkunft an der East Side Gallery gefahren.

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Die Marketing Underground in der Arena Berlin in Treptow

Die Arena hatte ich noch in guter Erinnerung, war ich doch dort vor längerer Zeit mal auf einem Konzert von Jack Johnson gewesen; die Älteren erinnern sich noch. Hier nun hin hatte Marco geladen und ich war sehr gespannt, was mich erwarten würde. Als ich dort ankam, war die ganze Halle noch in einem sehr dunklen Licht gehalten und es waren dumpfe Urwaldgeräusche zu hören. Wie ich finde, schonmal ein sehr spannender Anfang.

Los ging es dann mit einer Begrüßung von Marco auf Stage 1, der größeren der zwei Bühnen. Er sprach noch einmal über die Entwicklung der Veranstaltung, von der Konzeptionierung, über die teilweise Neuausrichtung während der Planung bis hin zum Eventtag. Wer seinen Podcast aufmerksam verfolgt hatte, für den gab es nichts wirklich Neues zu hören, aber das Ganze einmal schön zusammengefasst, war dann auch wieder gut.

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Tobias Mikutta & Felicitas Mutterer: Podcast als Marketing-Kanal

Da Podcasts einen immer größeren Platz in im Marketing-Bereich einnehmen, dachte ich mir, dass es ein guter einstieg in die Marketing Underground wäre, wenn ich mir zu diesem Thema etwas anhöre. Dass es am Ende aber eine reine Verkaufsshow war, in der gezeigt wurde, wie toll ein bestimmtes Produkt sein, hat mich dann doch mehr als erschrocken. Dass Yellowtec gute Produkte im Angebot hat, mag ja sein, aber ich fand den Vortrag mehr als daneben. Meine größte Sorge war in diesem Moment: bitte lass nicht den ganzen Tag so werden. Kleiner Spoiler an dieser Stelle: Nein, es war der einzige schlechte Vortrag, den ich an diesem Tag erleben sollte.

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Simon Mader: Umsetzbare Tipps & Tricks für lohnende Facebook Ads

Da ich mich beruflich mehr auf Social Media und Social Ads fokussieren will und werde, kam der Vortrag von Simon gerade recht. Ich hatte im Vorfeld auch schon das eine oder andere von ihm mitbekommen und habe mich daher sehr auf seinen Vortrag gefreut. Und meine Vorfreude wurde nicht enttäuscht. Simon brachte fünf Hacks für die eigene E-Commerce PPC Kampagnen:

  1. Zielgruppen ansprechen
  2. Verwenden von Story Ads
  3. CPMs um 300 % senken
  4. Anzeige duplizieren
  5. Social Proof nutzen
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Dr. Martin Schirmbacher: Recht going Underground

Spannend wurde es auch bei RA Dr. Martin Schirmbacher als es m Rechtsfragen ging. Auch er hatte zwei hilfreiche Tipps bzw. Themen mit in Gepäck:

  1. Cookie-Banner: Wenn, dann richtig
  2. E-Mail-Marketing: Ohne Einwilligung schwierig, aber nicht unmöglich

Und ganz so schlimm, wie es langläufig diskutiert wird, ist die ganze Sache auch gar nicht. Man muss es halt nur ordentlich machen.

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Dass das Thema Recht auf viel Interesse stoß, konnte man auch daran erkennen, dass nicht nur alle Sitzplätze auf Stage 2 belegt waren, auch alle Bereiche, wo man nur irgendwie sitzen oder stehen konnte, waren belegt. Und selbst die Vorhänge, die die Bühne zum Rest der Halle abschirmen sollten, wurde zur Seite geschoben, damit die Leute etwas mitbekommen konnte. Eine Erkenntnis für die nächste Ausgabe der Marketing Underground: Das Thema Recht gehört auf die große Bühne.

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Julius van de Laar: Kampagnen mi reißerischen Überschriften, Populismus & Provokation. Die Zukunft?

Genau auf dieser Bühne ab es das erste Interview des Tages Marco Jank sprach mit Julius van de Laar über seine Erfahrung aus einer beruflichen Tätigkeit. So gab es interessante Einblicke aus der Kampagne, die Julius seinerzeit für Barack Obama im Wahlkampf erarbeitet und umgesetzt hat. Um dieses alles besser verstehen zu können, gab es auch einen kleinen Ausflug in das amerikanische Wahlsystem und ich muss sagen, dass ich doch sehr froh bin, dass ich in Deutschland lebe und hier wählen kann und darf.

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Calvin Hollywood: So machst du die krassesten Social Media Handy Videos selber

Der nächste Speaker, der auf der Bühne 1 stand, hatte das Thema Amerika auch schon in seinem Namen: Calvin Hollywood. Er hatte seine beliebten Videoskills mit dabei und zeigte auch, worauf es beim Filmen ankommt. Wichtig sind seiner Meinung nach folgende fünf Punkte:

  • Hochwertige (technische) Qualität
  • Ton ist wichtiger als Licht
  • Große Lichtquellen (Fensterlicht)
  • Nimm dich nicht so wichtig!
  • Regelmäßigkeit (Formate)

Bei den Formaten nannte Calvin dann auch die aus Sicht aktuell drei wichtigsten: Instagram, Youtube und Facebook. Bei denen liegt dann der Fokus aber auf den Bewegtbildformaten, sprich in den Stories und im Live.

Die Toolempfehlung, die Calvin raushaute, waren auch bis auf eines, alle fürs Smartphone, was die Bearbeitung dann wiederum sehr einfach macht. Trotzdem muss man sich mit den einzelnen Apps aber auch beschäftigen, damit man sie gut beherrscht:

  • InShot
  • Mojo
  • Lumafusion
  • Mixcam
  • Epidemic Sound
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BVG-Kampagne: 5 Jahre und kein bisschen leise

Hatte ich eigentlich geplant zum Vortrag von Christoph Hellmann zu gehen und etwas darüber zu erfahren, wie man sein Online-Marketing richtig einsetzt, hat es mich dann doch zum Vortrag der BVG gezogen. Genauer gesagt, konnte ich gleich sitzen bleiben, denn der Vortrag fand ebenfalls auf Stage 1 statt. Es wurden beeindruckende Zahlen genannt, wie sich einer der größten Arbeitgeber in Berlin n den letzten fünf Jahren entwickelt hat. So gibt es sowohl auf Facebook als auch Instagram und Twitter Fanzahlen im sechsstelligen Bereich zu verzeichnen, was für ein Unternehmen aus dem Bereich ÖPNV schon sehr beachtlich ist. So ist „weil wir dich lieben“ als einzelne Kampagne gestartet, hat sich binnen kürzester Zeit zu einer eigenen Marke entwickelt und das eigentliche BVG-Logo ist dem gelben Herz gewichen.

Es gab so etwas wie eine Best-of-Show der unterhaltsamsten Postings und Kampagnen Es wurde die dazugehörigen Clips gezeigt und auch, welche Reaktionen diese hervorgerufen haben; teileweise sogar weltweit. Ebenfalls schön zu sehen und berechtigterweise mit viel Applaus des Publikums versehen, waren die Postings bzw. Antworten zu politischen Themen. Da sich die BVG schon aufgrund der vielschichtigen und multikulturellen Zusammensetzung sehr weltoffen zeigt, ist es auch schön zu sehen, wie sie sich zu politischen Themen äußert. Auch hier nimmt sie eine Vorreiterrolle ein. Zurecht wurde die BVG-Kampagne #weilwirdichlieben in den letzten Jahren ausgezeichnet, was dann auch dem Publikum der Marketing Underground nicht ohne Stolz präsentiert wurde.

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Aaron Troschke: Das Geheimnis des erfolgreichen Influencer & Youtube Marketings

Weiter ging es für mich ebenfalls bei Bühne 1. Hier gab es das nächste Interview. Dieses Mal sprach Marco Janck mit Aaron Troschke. Wem der Name nichts sagt – so wie mir –, der junge Mann hatte bei der Fernsehsendung „Wer wird Millionär?“ auf sich aufmerksam gemacht und ist über verschiedenste Stationen über seinen Youtube-Kanal zu einer gewissen Popularität gekommen. Diese hat er dann sinnvoll genutzt und hat daraus dann eine eigene Marketingagentur gegründet. Dieser Werdegang plus ein paar Fakten über das allgemeine Marketing in Sachen Youtube und Influencer waren dann auch das Gesprächsthema zwischen Marco und Aaron.

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Barbara Lampl: Preis Marketing - Von Free bis Behavioral Price

Barbara Lampl kam als Vertretung für den erkrankten Karl Kratz und hat diese Aufgabe mit Bravour gemeistert. Spannend wurde es, als sie die Unterschiede zwischen dem ökonomischen Wert einer Sache oder Dienstleistung und dem wahrgenommenen Wert darstellte. Denn gerade dort gibt es die größten Differenzen. Ich muss allerdings gestehen, dass gerade bei Barbaras Vortrag zwei Dinge zusammenkamen, die eine unglückliche Kombination bildeten: zum einen hatte ich ein Mittagstief, was meine Aufnahmefähigkeit doch recht stark einschränkte. Zum anderen war das Thema dann doch sehr nerdy verpackt, weswegen ich gedanklich ein wenig abgeschaltet habe. Aber das sollte auch der einzige Vortrag gewesen sein, bei dem das der Fall war.

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Fionn Kientzler: Organischer und Paid Content, effektiv kombinieren einen höheren ROI

Jetzt hieß es (endlich) wieder aufstehen und die Bühne wechseln, denn auf Stage 2 wartete Fionn Kientzler von Suxeedo mit einem interessanten Vortrag. Anhand des Beispiels von Messeprodukten – Aufsteller, Banner, etc. – zeigte er, mit welchen Methoden man solche Produkte in Szene setzen kann. Dabei stellte er heraus, dass regelmäßiger Content wichtig für die Zielgruppe sei und es nicht nur um den reinen Abverkauf geht, sondern man sinnvollerweise auch über das Thema – in diesem Fall Messen – ganzheitlich informiert. So kann man seine Expertise hervorheben und ganz nebenbei seine Produkte in Szene setzen.

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Astrid Kramer: User Blindness - Wie wir erfolgreich Besucher ignorieren

Auf Astrid habe ich mich auch schon sehr gefreut. Wir kennen uns schon eine ganze Weile über Facebook, hatten uns bis dato aber noch nie persönlich getroffen. Sicherlich ist da ihre Wahlheimat Spanien nicht ganz unschuldig dran. Aber zurück zur Marketing Underground. Astrid war nicht nur eine von drei Moderatoren auf der Bühne 1, sie war auch eine von leider nur zwei Speakerinnen der Veranstaltung. Sie sprach in ihrem Vortrag über User Blindness. Das Thema hatte zum Inhalt, dass der gemeine durchschnittliche Mann die Standard-Zielperson sehr vieler Webseiten ist. Dabei wäre, laut einer Studie, gut 89 % der Frauen für den täglichen Einkauf zuständig bzw. verantwortlich. Das hat dann auch zur Folge, dass sich 85 % der befragten Frauen sich nicht in der Werbung repräsentiert fühlten. Wenn man sich dann aber anschauen würde, wie die Frauen in der Werbung gezeigt würden, dann ist es schon ein wenig erschreckend, dass es gerade einmal 4 % sind, die als ehrgeizig und nur 3 %, die als intelligent dargestellt würden. Diese und ähnliche Infos zogen sich auch weiter durch den Vortrag von Astrid und es war interessant und ein wenig beschämend zugleich, wie sich gerade die Online-Branche selbst darstellt. Als dann noch ein paar Zahlen zu den eingeschränkten und gehandikapten Menschen dazu kamen, sah das alles noch viel düsterer aus. Deswegen war der Apell von Astrid, sich auch diesen Usergruppen anzunehmen und seine Webseite entsprechend zu gestalten, auch sehr angebracht.

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Michael Fritz: Der nächste Schritt - Neue Chancen für Online Marketing durch Offline Marketing

Weiter ging es auf Bühne 1 mit Michael Fritz. Als gelernter Onliner ist er im Offline-Bereich gelandet und ist jetzt für das Unternehmen WallDecaux tätig. Er zeigte einen kurzen Abriss der Entwicklung von Plakatwerbung und welche gestalterischen Möglichkeiten jetzt digitale „Plakatwände“ habe. Spannend waren seine Erläuterungen zu den Möglichkeiten, die z. B. Google mit dynamischen Kampagnen nutzt. Hier kann aufgrund der Daten der Nutzer, die sich aktuell und einen solchen Screen befinden, eine passgenaue Werbung ausgespielt werden, was schon sehr smart ist. Das sieht dann so aus, dass es mehrere Templates und Motive gibt, die mit den Produkt- und Zielgruppendaten abgeglichen werden und so die entsprechende Werbung in Echtzeit ausgespielt werden kann. So kann das dann auch auf Mobilgeräten weitergespielt werden. Erst wird z. B. auf einem Screen Werbung für einen Kaffee angezeigt und parallel bzw. kurz danach bekommt der Nutzer, der an diesem digitalen Plakat vorbeigegangen ist, auf seinem Smartphone zu eben genau diesem Kaffee in seinem Feed auf z. B. Facebook angezeigt.

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Dennis Herzberger: Conversion Optimierung - Was wirklich möglich ist

Mit einem Klassikerthema kam Dennis Herzberger von koversationsKRAFT auf die Bühne 1 der Marketing Underground: Conversion Optimierung. Das ist immer ein sicheres Brett; zumal, wenn man solch eine Expertise wie Dennis hat. Er brachte zuerst einige Grundlagen, z. B. wie anhand eines Stockfotos – eine Frau liegt vor einem Laptop auf dem Sofa, lächelt in die Kamera und hält eine Kreditkarte in der Hand – die typische Kundin aussieht und dass der Traffic auf die Webseite kommt und diese Nutzerdaten dann im Web Analytics landen. Doch so einfach ist es eben nicht, denn es spielen viele Faktoren mit ein. In diesem Zusammenhang zeigte Dennis auch eine beeindruckende Liste der 107 Behavior Patterns. Anhand dieser lassen sich dann auch verschiedene Verhaltensmuster bei Nutzern von z. B. Buchungsplattformen erkennen. So werden Angebote, die einen Preisnachlass und andere markante Merkmale aufweisen, öfters angeklickt als schlichte, wo nur der einfache Preis steht. Oder dass sich Menschen eher an einer Imbissbude anstellen, wo schon viele Leute stehen, als zu einer zu gehen, wo niemand ansteht. Ein Zeichen von vermeintlicher Qualität, denn wenn viele dort sind, muss es gut sein und man entscheidet sich dafür.

Anders sieht es z.B. bei einem Überangebot aus. Schaut man sich in einem großen Supermarkt z. B. das Angebot an Honig an, so sind dort oft so viele Sorten im Angebot, dass man sich gar nicht entscheiden kann und am Ende zu Nutella greift.

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Aaron Draplin: Tall Tales from a Large Man - Authentisches Marketing am Beispiel von FieldNotes

Es blieb für mich weiter Bühne 1 und jetzt kam der erste von zwei englischen Vorträgen. Aaron Draplin aus den USA erzählte ein wenig über seinen Werdegang und seine berufliche Vergangenheit als Designer. In einem Feuerwerk an Slides zeigte einige Ausschnitte aus seinen Arbeiten, die sehr beeindruckend waren. Dabei waren auch Kooperationen wie z. B. die mit dem Uhrenhersteller Timex, für den er eine Uhr designte. Das Besondere dabei war die Schriftart auf dem Ziffernblatt, die er selbst entworfen hat. 

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Lacher gab es, als er sein Plakat für die Voyager2-Mission der NASA gezeigt hat. Aaron selbst ging mit der ganzen Sache auch sehr selbstironisch um, denn er hatte ein sehr schönes Plakat entworfen. Was ihm aber gar nicht aufgefallen war, war, dass der Satellit, den er gezeichnet hatte, falsch rum dargestellt war. Insgesamt ein sehr beeindruckender Werdegang und ein sehr begnadeter Künstler.

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Oobah Butler: What´s the secret to creating contentthat spreads like wildfire?

Die letzte Aussage passt auch sehr gut zum letzten Speaker auf Bühne 1 der Marketing Underground. Oobah gab einen Einblick in seine vergangenen „Werke“. So hat er es geschafft mit einem nicht existierenden Restaurant und ein paar Fake-Bewertungen auf Platz 1 auf TripAdvisor der empfehlenswertesten Restaurants in London zu kommen. Hier waren die Reaktionen von potenziellen Kunden schon sehr beeindruckend, die tatsächlich einen Tisch bei ihm buchen wollten. Nach langem Zögern hat er dann tatsächlich für einen Abend seinen Garten in das besagte Restaurant umgebaut.

Eine andere schöne Geschichte war die von Georgio Peviani. Hier schaffte es Oobah mit einer No Name-Marke, die er auf den Wochenmärkten in London entdeckte, zur Pariser Fashion Week zu gelangen. Auch hier war es schön zu sehen, wie einfach es eigentlich ist, den Leuten etwas vorzumachen. Das hatte er auch mit dem letzten gezeigten Beispiel geschafft. Oobah wurde mehrfach – weltweit – zu Interview eingeladen. Dabei hat er dann ein Experiment gewagt und hat Doubles, die ihm mehr oder weniger ähnlich sahen, zu diesen Interviews geschickt. Und tatsächlich ist es keinem aufgefallen, dass nicht der echte Oobah dort saß. Bestes Beispiel: eine Morning Show in Australien, die ihn bereits vor einem Jahr zum Interview hatte, hat nicht bemerkt, dass es nicht der echte Oobah war, der vor ihnen saß.

Insgesamt ein sehr kurzweiliger und unterhaltsamer Vortrag, auch wenn ich die meisten Sachen schon vorher kannte, da es dazu von Oobah selbst sehr schöne Videos auf Youtube gibt. Nichtsdestotrotz hat es sich gelohnt Oobah einmal live zu erleben.

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Insgesamt ein sehr kurzweiliger und unterhaltsamer Vortrag, auch wenn ich die meisten Sachen schon vorher kannte, da es dazu von Oobah selbst sehr schöne Videos auf Youtube gibt. Nichtsdestotrotz hat es sich gelohnt Oobah einmal live zu erleben.

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Und sonst?

Die Marketing Underground hatte viel zu bieten. Eine Vielzahl an Ausstellern war vor Ort und man konnte sich sehr gut über deren Angebote informieren. Fürs leibliche Wohl war mit verschiedenen Foodtrucks auch gesorgt. Auf Bühne 1 stand den ganzen Tag über Olaf „DJ Ollek“ Kopp, den man sonst mit seiner Agentur Aufgesang in Verbindung bring, auf der Convention aber seine alten DJ-Skills ausgraben konnte und mit dem Publikum um die Wette grinste.

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Ein besonderer Dank gilt auch den Moderatoren der beiden Stages. Auf Bühne 1 brachten Bianca, Astrid und Florian sehr gute Übergänge zwischen den einzelnen Vorträgen, wobei sich Bianca als Geburtshelferin von Marky Under hervortat. Auf Bühne 2 haben Eva und Wolfgang den ganzen Tag als Duo moderiert und ihren Job auch mehr als hervorragend gemeistert.

Fazit

Ich hoffe und wünsche vor allem Marco Janck, dass die erste Marketing Underground der Anfang einer langen Reihe von Veranstaltungen war. Wie es bei Auftaktveranstaltungen üblich ist, gibt es an der einen oder anderen Stelle noch ein wenig Optimierungspotenzial, insgesamt war es aber ein durchweg gelungenes Event und ich bin froh, dass ich den Weg nach Berlin gefunden habe. Für mich auf jeden Fall eine Konferenz, die man auf dem Zettel haben sollte. Wenn es nächstes Jahr passt, bin ich gerne wieder mit dabei.

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